Die Roller im Roggen
Zum Glück gab es die Schule, die einen warmen, sicheren und abwechslungsreichen Lebensraum geboten hat. Doch damit ist es jetzt auch vorbei.Denn jetzt kommt das harte Arbeitsleben. Wobei hart das falsche Wort ist. Langweilig, öde, sinnlos trifft es eher. Und was machen verzweifelt, gelangweilte junge Männer. Sie begeben sich auf eine Abenteuerreise, weg von inkludierter Sinnlosigkeit, hin zu explodierenden Gefühlen.Schnell ist sich die Gang einig, dass sie weg wollen, um ihre Träume zu leben. Was sie dazu brauchen, ist ein alter Zivi-VW-Bus. Im Wechsel mit aberwitzigen Videoeinspielungen, die die Akteure nachts im Museum, bei wilden Autoverfolgungsjagden oder beim ballettösen Schwanensee zu musikalischen Rockklassikern zeigen. Dabei schlüpfte eine Person in die Rolle des Anführers, wenn sie mit dem Bus einen AfD-Stand „platt“ machen und der Hunger sie ohne Bargeld in der Tasche zu einer Tankstelle treibt. „Auf drei packt ihr alles an Defiziten aus, was geht!“, lautet die Parole und der Tankwart muss sich geschlagen geben. Bis ihnen der Sprit ausgeht. Dann müssen sie laufen bzw. Rollen. Irgendwann kommen sie zu einem leeren Haus. Dort herbergten sie, dann kommt eine Frau ins Haus, die sie erkannte durch die Suchanzeige der Polizei. Die Bewohner nehmen sie auf und sie spricht mit jedem. Ein Bewohner überredete die Frau mit ihm Schnick-Schnack zu machen. Einen tief berührenden Moment erlebten die Zuschauer in einer Tanzszene am Schluss.
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