Der Bühnenknaller zeigt, wie schwer es ist für Menschen mit Einschränkungen eine Beziehung zu finden. Die Jungs haben es gut. Sie rollen in Freundschaft durch das Leben und machen das was andere Jugendliche auch machen. Also Hiphop, Karate und Ladendiebstahl. Alles wäre super, gäbe es nicht dieses kleine, teuflische Ding namens Pubertät. Doch Lukas lässt sich nicht so leicht entmutigen und begibt sich im Alleingang zum Chatten ins Internet. Als „Adonis“, um seine „Venus“ kennenzulernen. Der Boss und die Bande machen ihm das Verliebtsein schwer, hacken sich in seinen Account ein, machen sich lustig über das ungleiche Paar. Bis der gewiefter Kommissar den Fall aufklärt. Ida und Lukas treffen sich noch einmal, reden sich Mut zu, schließlich sind sie keine dieser langweiligen Normalos. Gute Freunde wollen sie bleiben, nur das lässt Lukas nicht auf sich sitzen. Er spricht Klartext, will einen anderen Körper ohne Behinderung haben. Will raus aus seiner Haut, wenn es um Sex geht. Lukas steht mit Hilfe zweier adretten Frauen aus seinem Rollstuhl auf und läuft.
Text und Foto: Stiftung KBZO&Flyertext
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