„Es erwartet sie ein außergewöhnliches Stück mit außergewöhnlichen Schülern, die außergewöhnlich kommunizieren“, stimmte Projektleiter und Kommunikationspädagoge Thorsten Mühl das Publikum auf einen außergewöhnlichen Abend ein. Denn auf „Exkludia“, einer weit entfernten Galaxie, herrschen ganz eigene Gesetze: Man darf dort nicht auf seinen eigenen Füßen stehen, es wird gerollt; mit dem Mund zu sprechen ist vollkommen unhygienisch und absolut verpönt – für so etwas gibt es schließlich Talker: Luki, genannt Romeo 2.0, steuert diesen mit seinem großen Zeh an. Max, der Anarchist, zielt kurz mit seinem Auge und schon weiß jeder, was gemeint ist. Der etwas größenwahnsinnige, aber gleichsam geniale Professor Silvan Hassnuss, verändert die Welt mit einem Daumen. Und wenn Darth Hannes sein Knie hebt, stehen alle stramm.
Bis Hybrid Flo und seine Lehrerin versehentlich auf dem Planeten landen und die heile Welt der vier Jungs nebst ihren Bufdi-Robotern gehörig durcheinander wirbeln. Angereichert mit monumentaler Filmmusik, Lichteffekten samt Rauch- und Nebelschwaden wird in dem Science Fiction Epos ohne erhobenen Zeigefinger, dafür aber mit viel Charme und Humor die Frage gestellt: Was ist denn schon normal?
Text und Foto: Stiftung KBZO
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